Im 19. Jahrhundert gab es in Frankfurt eine Vielzahl von Synagogen, die ein deutliches Abbild der Diversität des deutschen Judentums darstellten. So war z.B. Samson Raphael Hirsch, Begründer der Neo-Orthodoxie, Rabbiner der Frankfurter "Austrittsgemeinde". Sein großer Gegenspieler war Abraham Geiger als Rabbiner der Frankfurter Reformgemeinde. Beide kannten sich bereits vom Studium her und waren ursprünglich befreundet. Diese erkennbare Pluralität im Frankfurter Judentum ist Folge der allgemeinen Entwicklungen im Zuge der Aufklärung, die sich mit Namen wie Moses Mendelssohn verbindet. Der Studientag will sowohl den historischen als auch den theologischen Ursachen dieser Ausdifferenzierung in Vorträgen, Workshops und einer Exkursion nachgehen.
Veranstaltung zufällig aussuchen.
Frankfurter Synagogen. Ein Spiegel der Vielfalt jüdischen Lebens
Merken
| Referenten: |
|
|---|---|
| Ort: |
Haus am Dom
Domplatz 3 60311 Frankfurt |
| Veranstalter: | |
| Kosten: | 20 € / ermäßigt 10 € |
| Anmeldung: | Kath. Erwachsenenbildung Frankfurt, Tel. 069/8008718-462, -460, Fax: 069/8008718-469, Email: info@keb-frankfurt.de |
| Termin: |
|