Frankfurt.- Seit dem Ausbruch der Finanzkrise diskutieren Experten und die Öffentlichkeit, wie die Funktionsfähigkeit des Finanzsystems aufrecht erhalten werden kann und man zugleich dem wiederkehrenden Muster entkommt, unter Zeitdruck Rettungsaktionen durchzuführen, deren Folgen nur schwer abzuschätzen sind, deren Ausbleiben jedoch größere Schäden, ja katastrophale Folgen hat. Fragen der Gerechtigkeit, Fairness oder der Mithaftung der Verursacher bzw. Profiteure dieser Rettungsaktionen kommen angesichts des Bedrohungspotenzials notorisch zu kurz. Wo kommt ein hochverschuldeter Staat hin, wenn er alles daran setzen muss, die Erwartungen der Gläubiger positiv zu beeinflussen? Welche Erfahrungen gibt es mit gelingender Entschuldung von Staaten durch die demokratisch gewählten Vertreter? Ist dabei eine demokratieverträgliche Verteilung der Lasten möglich? Wie kann eine Rekonfiguration des Verhältnisses von Staat, Gesellschaft und Wirtschaft aussehen?
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Haus am Dom
Domplatz 3 60311 Frankfurt |
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