Frankfurt.- Als Papst Johannes XXIII. vor 50 Jahren ein neues Konzil ausrief, ging ein Ruck durch die katholische Kirche. Johannes XXIII. hatte kein Thema für das Konzil festgelegt, sondern die Bischöfe der Welt eingeladen, aus ihrer lebendigen Erfahrung der Weltkirche die Themen mitzubringen – ein in der Kirche einmaliger Vorgang.
Aus dem Konzil ohne thematische Vorgaben sind herausragende Dokumente entstanden, deren Inhalte bleibende Aktualität genießen: das erneuerte Kirchenverständnis, das Verhältnis zu den nichtchristlichen Religionen, das Verhältnis von Weltgeschichte und Heilsgeschichte, die Ökumene.
Mit diesen Themen hat das Konzil die Geschichte der katholischen Kirche bis in die Gegenwart geprägt: ob es das Verhältnis zu den Schwesterkirchen der Reformation und den orthodoxen Kirchen betrifft oder die Haltung zur Piusbruderschaft. In diesem Kurs verbindet sich ein zeitgemäßes Angebot aus Wissensvermittlung, persönlichem Studium und Diskussion mit Präsenzveranstaltungen und Internet-Lernphasen.
Teilnehmende sollten einen Zeitaufwand (je nach Lerntempo und eigener Einteilung) von etwa 5 bis 6 Stunden pro Woche für das eigene Studium daheim einrechnen.