Veranstaltungskalender

  •  09:00 Uhr Ausstellung »Zwischenräume« – 20 Jahre Wohnwagenprojekt — Uwe Schober Frankfurt

    Frankfurt.- Die Ausstellung des Fotojournalisten Uwe Schober zeigt auf 25 Doppelfotografien Porträts und individuell gestaltete (Lebens-)Räume der Bewohner des Wohnwagenprojektes. „Mich interessiert die conditio humana, ich wollte (…) erkunden, wie Menschen, die nur temporär einen Raum bewohnen, trotzdem dort eine persönliche Note einbringen“.

  •  09:00 Uhr Tatort Frankfurt – Wohin ist die Menschlichkeit gegangen? — Ausstellung (4.-30. November), Vernissage und Soirée am Dom (3. November) Frankfurt

    Frankfurt.- Die Ausstellung gibt Einblicke in das Erleben von Jungen im Alter von 14 bis 20 Jahren, die straffällig wurden, und stellt Ursachen und Zusammenhänge von Gewalttätigkeit dar. Wie die Tat der Jungen „öffentliche“ Sprache ist, so sind auch die ausgestellten Bilder und Texte eine Form „urbaner Kommunikation“ – nicht nur mit Worten. Die Bilder und Texte der Jungen sind Zeugnisse ihres Wandlungsprozesses und stellen zugleich Themen der sozialen Realität zur Diskussion. Sie machen auf die inneren Wahrheiten des „Tatortes Frankfurt“ aufmerksam, beleuchten ihn unter vollkommen anderen Standards und Wertvorstellungen als in der sonstigen öffentlichen Wahrnehmung und stellen so übliche Betrachtungsweisen in Frage. Bei der Vernissage werden Verantwortliche und Betroffene von ihrer Arbeit berichten und ihre Werke vorstellen.

  •  19:00 Uhr Entwicklungspolitischer Filmabend mit Film und Gespräch — Film SHOSHOLOZA EXPRESS (Beatrice Möller, Deutschland 2010, 58 min.) Frankfurt

    Frankfurt.- 27 Stunden dauert die Fahrt auf einer der längsten Strecke des „Shosholoza Meyl Expresss“ durch Südafrika. Während draußen die Landschaft vorbeifliegt, erzählen die Reisenden aus ihrem Leben und öffnen mit ihren persönlichen Geschichten den Blick für die Brüche und Verwerfungen der Vergangenheit, die das Leben in Südafrika nach der Apartheid bis heute be stimmen. Beim Fernsehworkshop Entwicklungspolitik wurde der Film von Beatrice Möller mit dem 6. Eine-Welt-Filmpreis NRW ausgezeichnet. Beatrice Möller steht nach dem Film zum Gespräch zur Verfügung.

  •  19:00 Uhr Rizpa - eine Jüdische Antigone — Bibelgespräch zu 2. Samuel 21 Frankfurt

    Für das sog. Alte Testament steht fest: Wie Menschen mit ihren Toten umgehen ist Gradmesser der Lebenskultur. Pietät ist Frömmigkeit. Die Geschichte der Rizpa in den Samuelsbüchern macht dies deutlich. Ihr Eintreten für die Würde der Toten erwirkt Heil für Israel. Ihr Gegenspieler ist David. Er verweigert die Bestattung von Männern aus dem Hause Sauls und glaubt, damit ganz im Sinne Gottes zu handeln. Rizpa belehrt ihn eines besseren. Sie sind herzlich eingeladen, diese außergewöhnliche und mutige Frau, die Martin Buber eine "jüdische Antigone" nennt, bei einem Bibelgespräch näher kennen zu lernen.

  •  20:15 Uhr Albert Schweitzer - sein Leben und Wirken Frankfurt

    Über das Leben und Wirken des bekannten Urwaldarztes Dr. Albert Schweitzer berichtet und informiert Frau Miriam M. Bönert vom Deutschen Albert-Schweitzer-Zentrum Frankfurt.

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