Veranstaltungskalender

  •   Bergfreizeit - Balsam für Körper und Seele — Wandern und Auszeit in der Gruppe, umgeben von Dreitausendern Kappl

    Schönheit und ökologische Instabilität der Alpen liegen im Paznauntal (Österreich) nahe beieinander. Im Mittelpunkt der Bergwoche stehen Wanderungen in der Gruppe zwischen 1.200 und 3.100 Höhenmetern, je nach Kondition, Motivation und Wetter. Impulse und Anregungen zu den Themen Spiritualität und Leben nutzen den Erlebnisraum der Berge, um sich Zeit für sich selber, für das Wesentliche und Wichtige im Leben zu nehmen. Das gemeinschaftliche Kochen und Essen und die einfache Unterkunft im Selbstversorgerhaus "Faultierfarm" verstärken die wohltuende Distanz zum Alltag.

  •   Foto-Ausstellung "Jordan Fluss" Frankfurt

    Frankfurt.- Wer kennt sie nicht, die Redensart „Über den Jordan gehen“? Tatsächlich droht dem kulturell und historisch bedeutenden Fluss, der die Grenze von Israel, Jordanien und den Palästinensischen Autonomiegebieten bildet, bald dieses Schicksal. Der Jordan droht auszutrocknen. Was ihn noch am Leben hält, sind Abwässer, Düngemitteleinträge aus der Landwirtschaft und Salzwasser. Der Global Nature Fund (GNF) und Friends of the Earth Middle East (FoEME) präsentieren im Rahmen des Projektes Renaturierung des unteren Jordan die Fotoausstellung „Jordan Fluss“ der Fotografen Eddie Gerald und Paolo Pellegrin. Die Ausstellung will auf das bedrohte Natur- und Kulturerbe Jordan aufmerksam machen und dokumentiert kulturelle, religiöse, politische und ökologische Situationen am Jordan-Fluss.

  •  09:00 Uhr Pierre Teilhard de Chardin – Naturwissenschaftler und Theologe — Thementag mit Prof. Dr. Josef Solf, Jena und Prof. Dr. Martin Leiner, Jena Frankfurt

    Frankfurt.- Marie-Joseph Pierre Teilhard de Chardin (*1.5.1881,+10.4.1955) zählt zu den bedeutendsten Theologen des 20. Jahrhunderts. Seine Lebensaufgabe bestand darin, Wissenschaft und religiösen Glauben miteinander zu versöhnen. Als Theologe, Jesuit, Anthropologe, Geologe und Paläontologe stellt die Evolutions lehre den Hauptgegenstand seiner theologisch-naturwissenschaftlichen Auseinandersetzung dar. Teilhard entwikkelte eine Vorstellung von Evolution als gerichteter Zufall, der von der Entwicklung der Welt über die Entwicklung des Lebens bis hin zur Entwicklung des Menschen reicht und von Gott angestoßen und gesteuert wird. Dies alles zu einer Zeit, in der er sowohl von seinem Orden als auch vom Vatikan für eine solche vermittelnde Position zwischen einem (wörtlich genommenen) biblischen Schöpfungsglauben und einer naturwissenschaftlichen Auffassung über die Entstehung der Welt kritisiert wurde. Er wurde dafür mit Lehrverbot belegt, die Publikation seiner Bücher wurde ihm untersagt. Der Tag thematisiert ausgehend von der Biografie Teilhards sein Verhältnis zur Naturwissenschaft, zur Theologie und seine bleibende Bedeutung.

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