Veranstaltungskalender

  •  09:00 Uhr Erinnern und Dokumentieren – Frühe Buchbestände des International Tracing Service (ITS) — Ausstellung 10.11.-1.12. Frankfurt

    Frankfurt.- Ursprünglich als Suchdienst für Verfolgte und Opfer des Nationalsozialismus gegründet, verfügt der International Tracing Service über rund 30 Millionen Seiten Dokumente aus den Jahren 1933 bis zur Nachkriegszeit der frühen 1950er. In der ITS-eigenen Bibliothek finden sich etliche frühe Publikationen, die von den Verbrechen des Nationalsozialismus zeugen und zugleich erste Versuche sind, sich zu erinnern – es sind oft unmittelbare Wissens speicher und zugleich Erinnerungsträger. Mitarbeitende aus den an der Ausstellung beteiligten Institutionen haben sich jeweils eines Buches angenommen und als persönliche Annäherung einen „Buchpatentext“ dazu verfasst. Die Ausstellung entstand im ITS in Zusammenarbeit mit dem Museum Bad Arolsen und dem Historicum 20.

  •  09:00 Uhr Tatort Frankfurt – Wohin ist die Menschlichkeit gegangen? — Ausstellung (4.-30. November), Vernissage und Soirée am Dom (3. November) Frankfurt

    Frankfurt.- Die Ausstellung gibt Einblicke in das Erleben von Jungen im Alter von 14 bis 20 Jahren, die straffällig wurden, und stellt Ursachen und Zusammenhänge von Gewalttätigkeit dar. Wie die Tat der Jungen „öffentliche“ Sprache ist, so sind auch die ausgestellten Bilder und Texte eine Form „urbaner Kommunikation“ – nicht nur mit Worten. Die Bilder und Texte der Jungen sind Zeugnisse ihres Wandlungsprozesses und stellen zugleich Themen der sozialen Realität zur Diskussion. Sie machen auf die inneren Wahrheiten des „Tatortes Frankfurt“ aufmerksam, beleuchten ihn unter vollkommen anderen Standards und Wertvorstellungen als in der sonstigen öffentlichen Wahrnehmung und stellen so übliche Betrachtungsweisen in Frage. Bei der Vernissage werden Verantwortliche und Betroffene von ihrer Arbeit berichten und ihre Werke vorstellen.

  •  15:00 Uhr Sozialberatung (nicht nur) für Migranten im Alltag — Eine Fortbildung für Ehrenamtliche, Multiplikatoren und interessierte 'Beratungslotsen' Frankfurt

    Rente, Papiere, Bank, Krankenkasse, Wohngeld, Hartz IV, Betreuung, Aufenthalt, Gesetze und Regelungen - Sprachprobleme und die Regelungen einer 'fremden' Gesellschaft bedeuten für viele Migrantinnen und Migranten oft große Hindernisse, sich zurecht zu finden.

    Manchmal würde vielleicht reichen, wenn ihnen jemand im Alltag erklären könnte, was ein bestimmter Brief bedeutet, wo sie hingehen können, wer bei bestimmten Fragen helfen kann. Mit dieser Fortbildung möchten wir Mitglieder in muttersprachlichen Gemeinden befähigen und ermuntern, sich für Beratungsfragen im Alltag ihrer Gemeinde zu qualifizieren: Wie ein Lotse, der ein fremdes Schiff an die richtige Anlegestelle im Hafen bringt.

    Die Veranstaltung wird durch das Hessische Sozialministerium als Qualifizierungsmaßnahme für Ehrenamtliche gefördert.

  •  18:30 Uhr Bibelkurs im Haus am Dom — Mit Gott auf dem Weg. Erzmütter und Erzväter in Genesis Frankfurt

    Die Geschichten der Erzmütter und Erzväter erhalten die theologisch geformte und gedeutete Erinnerung Israels an seine vorstaatliche Zeit. In eindringlichen Bildern werden Familiengeschichten von bleibender Aktualität erzählt. Immer neu lernen die zentralen Gestalten in der Nachfolge von Abraham und Sara Gott als ihren verlässlichen Wegbegleiter kennen.

  •  19:00 Uhr Hildegard von Bingen ORDO VIRTUTUM — Einführung in das Werk und Konzert im Dom St. Bartholomäus Frankfurt

    Frankfurt.- Der „Ordo Virtutum“ (um 1150) der Hildegard von Bingen gilt als erstes groß angelegt-mehrteiliges, ja zyklisches Opus jenseits der liturgisch vorgegebenen Form der Messe. „Seele“ ist die dem menschlichen Körper von Gott eingestiftete Dynamik des Lebens in Gestalt seiner unverwechselbaren Persönlichkeit. Das Ziel dieser Dynamik ist ihr Ursprung – Gott. Auf dem Weg zu ihm dienen sich der Seele weiter- und irreführende Wegbegleiter an, vor allem die lebensspendenden Tugenden als Grundhaltungen des Menschen, die ihn ins rechte Maß zu Gott, zur Welt und zu sich selbst setzen, und die Einsprüche des Teufels, der die Seelen in sich verkrümmt, statt sie auf Gott auszurichten. Der „Ordo Virtutum“ verleiht den lebenspendenden Tugenden eine Stimme und demaskiert die Einwürfe des Teufels als „Abergeister“.

    Die Mezzosopranistin Dietburg Spohr zählt zu den profiliertesten und engagiertesten Interpretinnen Neuer Musik. Im Vordergrund steht die Arbeit mit dem von ihr gegründeten belcanto-Ensemble – Frankfurt am Main (Andrea Baader, Rica Rauch, Martina Scharstein, Edith Murasov, Selina Drews, Benjamin Cromme, Lilith Reidt), das sich auch im Grenzbereich zwischen Musik, Sprache, Theater und Performance bewegt.

    Mit freundlicher Unterstützung von maecenia.

  •  19:30 Uhr Hildegard von Bingen ORDO VIRTUTUM — Einführung in das Werk und Konzert im Dom St. Bartholomäus Frankfurt

    Frankfurt.- Der „Ordo Virtutum“ (um 1150) der Hildegard von Bingen gilt als erstes groß angelegt-mehrteiliges, ja zyklisches Opus jenseits der liturgisch vorgegebenen Form der Messe. „Seele“ ist die dem menschlichen Körper von Gott eingestiftete Dynamik des Lebens in Gestalt seiner unverwechselbaren Persönlichkeit. Das Ziel dieser Dynamik ist ihr Ursprung – Gott. Auf dem Weg zu ihm dienen sich der Seele weiter- und irreführende Wegbegleiter an, vor allem die lebensspendenden Tugenden als Grundhaltungen des Menschen, die ihn ins rechte Maß zu Gott, zur Welt und zu sich selbst setzen, und die Einsprüche des Teufels, der die Seelen in sich verkrümmt, statt sie auf Gott auszurichten. Der „Ordo Virtutum“ verleiht den lebenspendenden Tugenden eine Stimme und demaskiert die Einwürfe des Teufels als „Abergeister“.

    Die Mezzosopranistin Dietburg Spohr zählt zu den profiliertesten und engagiertesten Interpretinnen Neuer Musik. Im Vordergrund steht die Arbeit mit dem von ihr gegründeten belcanto-Ensemble – Frankfurt am Main (Andrea Baader, Rica Rauch, Martina Scharstein, Edith Murasov, Selina Drews, Benjamin Cromme, Lilith Reidt), das sich auch im Grenzbereich zwischen Musik, Sprache, Theater und Performance bewegt.

    Mit freundlicher Unterstützung von maecenia.

  •  19:30 Uhr Kontemplative Exerzitien im Alltag Frankfurt

    Diese Exerzitien sind eine Einführung in die kontemplative Lebenshaltung und in das Jesusgebet. Dabei geht es darum, sich im Schweigen in das Loslassen von Bildern, Gedanken und Vorstellungen einzuüben und über die Achtsamkeit auf den Augenblick in das einfache Dasein vor Gott mit dem Jesusgebet zu gelangen. Elemente: Übungen zur Körperwahrnehmung, Anleitung zur Meditation, gemeinsame Schweigemeditation, meditatives Gehen, Austauschrunden, begleitende Impulse, auf Wunsch Einzelgespräche; tägliche Gebetszeit zu Hause (30 min). Voraussetzung ist die Teilnahme an allen Abenden. Bitte bequeme Kleidung und Socken mitbringen.

Kw Mo Di Mi Do Fr Sa So
44.   1.
2.
3.
4.
5.
6.
45. 7.
8.
9.
10.
11.
12.
13.
46. 14.
15.
16.
17.
18.
19.
20.
47. 21. 22.
23.
24.
25.
26.
27.
48. 28. 29.
30.
       
© einfallsreich Druckansicht