FRANKFURT.- Die deutsche Bevölkerung wird älter, das Thema Alter und Älterwerden spielt eine immer wichtigere Rolle in der Gesellschaft. Dass also Alter(n) Zukunft hat, zeigt eine Veranstaltungsreihe im April und Mai im Frankfurter Bildungszentrum Haus am Dom: Ganz unterschiedliche Gesichter des Alters zeigt die Ausstellung „Neue Bilder vom Alter(n)“, die am Mittwoch, 18. April, um 19.00 Uhr eröffnet wird. Bis zum 15. Mai sind die 81 Photographien zu sehen, die die gängigen Stereotypen vom Alter aufbrechen.
Die Schattenseite des Alterns beleuchtet ein Fachtag über „Pflege-Gerechtigkeit“ am Dienstag, 24. April, von 09.00 bis 15.00 Uhr. Die Referenten wollen einen kritischen Blick auf den Pflegealltag in der häuslichen Pflege und Betreuung „zwischen Demografie, Markt und regionaler Entwicklung“ werfen. Rahmenbedingungen, Prognosen und politische Reformansätze werden ebenso wie Lösungsansätze und praktische Modelle diskutiert.
Eine Podiumsdiskussion befasst sich schließlich am Mittwoch, 2. Mai, von 18.30 Uhr bis 21.30 Uhr mit der „Zukunft des Alterns in Hessen“. Vertreter von Verbänden und Initiativen diskutieren mit den sozialpolitischen Sprechern der hessischen Landtagsfraktionen über die reale Lebenswelt der Senioren hierzulande. Denn obwohl die alten Menschen statistisch noch nie so gesund, so mobil und wohlhabend waren wie heute, gibt es doch riesige Unterschiede in Bezug auf Einkommen, Wohnsituation, Gesundheit, Pflegebedarf und sozialen Status.