FRANKFURT.- Jazz und Cocktails zu Kunst und Literatur gibt es im Haus am Dom und im Dommuseum bei der Nacht der Museen am 21. April. Das Dommuseum und seine Dependance im Haus am Dom zeigen wertvolle historische Kleidungsstücke sowie Gold- und Silberarbeiten für den kirchlichen Gebrauch. Zum letzten Mal können die Besucher die Reichsinsignien des Hl. Römischen Reichs deutscher Nation - Kaiserkrone, Reichsapfel und Zepter – bewundern, ehe sie in den Umzugskisten des Historischen Museums verschwinden.
Aktuell präsentiert das Museum Grafiken des bedeutenden französischen Künstlers Georges Rouault. Das Vocalensemble am Kaiserdom singt Chormusik von Monteverdi, Hassler, Rutter u.a., bevor die Nacht im Dom mit Orgelklängen im Schein von 1000 Kerzen besinnlich ausklingt.
"Vergangenes - Gegenwärtiges - Zukünftiges" wird derweil im benachbarten Haus am Dom erlebbar: In 80 Fotografien hinterfragt die Ausstellung "Neue Bilder vom Alter(n)" gängige Stereotype und zeigt den Wandel der Altersbilder und der Lebensformen des Alters. Die Jazzmusiker Gabor Bolla, Peter Tuscher, Bernd Reiter, Markus Schieferdecker und Uta Dobberthien präsentieren "American Classic Jazz Standards" auf höchstem Niveau. Der grandiose Blick von der Dachterrasse auf die künftige "neue Altstadt" und die nächtliche Skyline, gehört natürlich auch dazu. Oberbürgermeisterin Petra Roth liest dort um 20.00 Uhr aus Silvia Tennenbaums Westend-Roman „Straßen von gestern“.